Für Schlafstörungen gibt es eine Vielzahl seelischer und körperlicher Ursachen.
Die seelischen Auslöser für die Schlaflosigkeit reichen beispielsweise von der Aufregung vor einem freudigen Ereignis bis zu belastendem Stress im Beruf oder einer Erkrankung an Depression.
Körperliche Auslöser für die Schlafprobleme können harmlos sein, wie beispielsweise der Juckreiz nach Mückenstichen. Bei andauernden Schlafstörungen können körperliche Auslöser, wie beispielsweise nächtliches Husten, auch auf schwere Erkrankungen hinweisen, wie Herz-Kreislaufstörungen, Hormonstörungen oder neurologische Erkrankungen. Sonderfälle der körperlichen Ursachen für Schlafstörungen sind Schnarchen, wenn es dabei zu Atemaussetzern kommt und das Restless-Leg-Syndrom. Beim Restless-Leg-Syndrom leiden die Betroffenen an Ein- und Durchschlafstörungen, weil die Beine nachts immer wieder kribbeln.
Häufig verursacht oder verstärkt eine mangelhafte Schlafhygiene die Schlafstörungen. Unter Schlafhygiene versteht man alle Faktoren, die den gesunden und erholsamen Schlaf fördern. Schichtarbeit beispielsweise verhindert in vielen Fällen, dass die Betroffenen einen erholsamen Schlafrhythmus entwickeln. Aber auch ein zu warmes oder zu kaltes Schlafzimmer, störende Geräusche oder Lichter, üppige Mahlzeiten, Alkohol oder Koffein kurz vor dem Schlafengehen sowie viele andere Faktoren beeinträchtigen die Schlafhygiene und können zu Schlafstörungen führen.
Bei der Therapie von Schlafstörungen, Schlafproblemen oder Schlaflosigkeit wird die Behandlung der individuellen Ursachen durch eine Verbesserung der Schlafhygiene ergänzt.